Fossil, Grabenstätt

Fossil, Grabenstätt

Starke Stücke

In puncto Lifestyle ist Fossil eines der innovativsten Unternehmen der Welt. Der Anspruch an das neue Verwaltungszentrum mit Outlet in Grabenstätt, Deutschland, war hoch: Es sollte den wechselnden Ansprüchen verschiedener Abteilungen ein optimales Arbeitsumfeld bieten. Und das im transparenten Großraum eines Open Office. Eine Herausforderung, die das RM Raummodul von Bene mit dem Spagat aus Flexibilität und Qualität schafft.

"What Vintage are you?TM" In dieser Frage stecken Herz und Seele von Fossil. Die ameri-kanische Marke steht für unkomplizierten Lifestyle und erhob Vintage zum stilbildenden Prinzip: 1984 gegründet, machte das Unternehmen aus Uhren modische Accessoires und packte sie in Blechdosen im Retro-Look. Handtaschen, Lederwaren, Gürtel, Sonnenbrillen, Schmuck, Jeans, Kleidung und Elektronik folgten. Nostalgische Details, Farben, used-Optik und ähnliche Effekte gehören zur Marke. Das weckt Emotionen.

Das Unternehmen expandiert und ist in über 90 Ländern vertreten. Im Jahr 2000 eröffnete Fossil erste Stores in Deutschland, das Geschäft floriert. Als drei bestehende Standorte aus allen Nähten platzten, entschied man sich zum Neubau in Grabenstätt. Trotz Wirt-schaftskrise. Das Head Office von Fossil Europe liegt direkt an der Autobahn A8, die Salz-burg mit München verbindet. "Hier fahren pro Tag zwischen 60.000 und 80.000 Autos vor-bei, die Frequenz von Kunden ist sehr hoch", so Maximilian Wimmer, Projektleiter des Ver-waltungsgebäudes. "Die Lage ist exponiert. Wir wollten Flagge zeigen, wofür die Marke steht. Und die Menschen sollen sich hier wohlfühlen." Fossil hat eine offene Unterneh-menskultur mit einer flachen Hierarchie. Transparenz und Kommunikation sind Schlüssel-werte, die sich auch in der Architektur von Haumann & Fuchs, Traunstein, ausdrücken.

Marktplatz Büro

Das Gebäude ist für etwa 250 Arbeitsplätze konzipiert und hat einen H-förmigen Grundriss, der aus zwei langen, je 15 Meter breiten Flügeln besteht. Der im Norden ist 65 Meter lang, der im Süden 60 Meter. Mit umarmender Geste fassen diese Trakte den Kundeneingang ein, der im Westen an einem Teich liegt. Unter dem hohen Luftraum und dem gläsernen Oberlicht mit den Galerien in der Mitte gibt es im Erdgeschoss viele Möglichkeiten zur Pro-duktpräsentation. Außerdem befindet sich im Nordflügel der größte Fossil-Store der Welt. Die Südseite des Erdgeschosses steckt im Hang: Hier gibt es eine große, trichterförmige Arena mit Treppen für Vorträge und Mitarbeiterschulungen. Sie eignet sich auch zur Prä-sentation neuer Materialien und Modelle. Die Mitte des Hauses ist eine Art Marktplatz. Sie dient der Kommunikation und ermöglicht, dass man quer durch das Gebäude und über meh-rere Ebenen hinweg in Sichtkontakt bleibt.

"Unsere Abteilungen entwickeln sich unterschiedlich. Einige Bereiche wachsen sehr schnell. Da ist es wichtig, dass man die Zahl der Arbeitsplätze rasch erhöhen kann", erläu-tert Wimmer die Anforderungen. Büromöbel, die sich an diese Veränderungen anpassen, Räume strukturieren und Gruppen bilden können, waren daher essenziell. In Workshops mit der Belegschaft gelang es Bene, optimale Lösungen zu finden: mit dem RM Raummodul. Gearbeitet wird im Open Office, für die nötige Differenzierung und das Fine-Tuning indivi-dueller Bedürfnisse war der Hybrid aus Stellwand und Regal ideal. Er wurde zum raumbil-denden Element im transparenten Großraum. Sein zurückhaltendes Design und die weißen Oberflächen erzeugen einen ruhigen Gesamteindruck. Durch die spezifische Anordnung der freistehenden Schränke, Tische und dem RM Raummodul lassen sich aber auch geschützte Nischen bilden. "Was ich an dem von uns ausgewählten Möbelkonzept so genial finde, ist das Baukastensystem - wir haben mit wenigen Bauteilen die Möglichkeit, sehr flexibel, ohne großen Aufwand die individuellen Platzbedürfnisse abzubilden," so Wimmer.

Vielseitig einsetzbar

Das RM Raummodul wurde so konfiguiert, dass alle damit arbeiten können. Sein leichter, eleganter Aluminiumrahmen ist bei Fossil unten frei gehalten und ab Tischhöhe mit einem weißen Paneel, einer Ablage aus Metall und Pinnwandeinsätzen bestückt. Sie lassen sich mit Fotos, Notizen und anderen Utensilien persönlich gestalten. Dieses Element reicht bis etwa 1,13 Meter Höhe. Das bietet Sichtschutz und Intimität für konzentrierte Arbeit. Es ent-spricht aber auch exakt der Höhe der weißen Unterschränke mit ihren naturfarbenen Auf-sätzen, die meist normal zu den Tischen an den Gängen stehen. Sie bieten zusätzlichen Stauraum und definieren die Grenze des individuellen Arbeitsplatzes zum Open Office. Sobald man den Kopf hebt, kann man über die Schrankwände hinweg durch den luftigen Rahmen des RM Raummoduls hindurch das ganze Büro überblicken.

Für alle, die noch mehr Ablagefläche brauchen, verläuft über dem Sichtfenster eine weitere Regalreihe. Sie ist von beiden Seiten zu bedienen und für zwei angrenzende Arbeitsplätze nutzbar. Manchmal gibt es statt dem oberen Regal noch einen zweiten, breiten Pinnwand-streifen. Die maximale Höhe des RM Raummoduls liegt bei 1,90 Meter. Das lässt noch viel Luft und Licht bis an die Akustikdecke und definiert die optische Obergrenze aller Trenn-elemente. An diesen durchlässigen Regal-Stellwänden kann man Rücken an Rücken, vis-à-vis, zu zweit, zu viert oder auch allein arbeiten. Geschützt und doch in Verbindung mit Licht, Landschaft und Kollegen.

Kommunikativ und konzentriert

Das RM Raummodul erwies sich bei der Planung als extrem multifunktional: Im Westteil des Nordflügels im zweiten Stock befindet sich das Call-Center. Je vier Tische sind hier von einem RM Raummodul getrennt, zwischen den 4er-Gruppen und zum Gang hin stehen je zwei Schränke. Akustikdecke, der Teppich am Boden und die Möbel schaffen genug Schall-schutz für etwa 2.000 Telefonate pro Tag. Zu Weihnachten sind es sogar 4.000. Der Buch-haltung bieten weiße Schrankwände viel Stauraum. Hier gibt es 2er-Arbeitsplätze, die von einem 1,13 Meter hohen RM Raummodul getrennt sind. Mit Pinnwand und Schreibablage, versteht sich. Über die Schrankwände an der anderen Seite hinweg, wo weitere Schreibti-sche andocken, sieht man in die Natur. Auch die anderen Abteilungen haben perfekte, helle Arbeitsplätze mit Ausblick.

Ganz bewusst gibt es nur im Nordtrakt einen Sanitärkern. "Da müssen die Leute aus dem Südflügel auch hinüber. Das ist ergonomisch hervorragend und man begegnet sich öfter", so Architekt Kastner, Projektleiter bei Haumann&Fuchs. "Die Kommunikation funktioniert wahnsinnig gut. Hier will keiner in den Besprechungsraum." Statt dessen lehnt man sich an den hölzernen Handlauf der stahlseilernen Brüstung an der Galerie und schaut, was sich tut. Natürlich gibt es auch Stehtische von Bene mit verspielten, runden Hockern, die eine ausbalancierte Haltung erfordern. Oft sind diese Gruppen zur zwangslosen Kommunikation mit einer Idea Wall aus der PARCS-Serie ergänzt: dann kann man hier auch spontan prä-sentieren.

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