Arbeitsräume in 10 Minuten designen: Agiles Rollen-Büro mit mobilen Möbeln
Moderne Arbeitswelten verlangen Anpassungsfähigkeit, wie es auch die Designtrends auf den internationalen Büromöbelmessen unterstreichen. Je nach Anlass lassen sich so in wenigen Minuten passende Arbeitsräume einrichten.
Moderne Arbeitswelten verlangen Anpassungsfähigkeit, wie es auch die Designtrends auf den internationalen Büromöbelmessen unterstreichen. Starre Raumstrukturen weichen dynamischen Konzepten, die sich schnell neuen Teamstrukturen oder Arbeitsweisen anpassen. Der Schlüssel zur Transformation liegt in einer Modularität und der Entkopplung von Möbel und Raumstruktur. Je nach Anlass lassen sich so in wenigen Minuten passende Arbeitsräume einrichten.
Wie lässt sich ein Büro in zehn Minuten gestalten?
Für die Schnellgestaltung empfiehlt es sich, Freiflächen im Büro generell als flexible «Manövriermasse» zu nutzen. Statt Wände einzuziehen, wird das Büro mit Tischen, Trennwänden und Aufbewahrungsmöbeln strukturiert. Die Faustregel des agilen Designs lautet: Jedes Möbelstück muss ohne Werkzeug und von einer einzelnen Person in kürzester Zeit bewegt, arretiert oder verstaut werden können. Dabei ist auf die Beibehaltung freier Laufwege und den Zugang zu Infrastruktur (natürliches und künstliches Licht, Strom- und Netzanschlüsse) zu achten, damit grundlegende Funktionen immer gewährleistet sind. Wichtig sind vor allem die Fluchtwege. Sie dürfen niemals blockiert werden.
Rollenmöbel: Mehr Bewegung, mehr Flexibilität
Grundlage des agilen Büros ist die Mobilität sämtlicher Komponenten, vom Bürostuhl auf Rollen natürlich bis zum verschiebbaren Tisch und der mobilen Trennwand. Hochwertige Rollensysteme machen das flexible Raumdesign in Minutenschnelle realisierbar – gern natürlich mit Feststellbremsen, damit für die Arbeit auch einmal Ruhe einkehrt.
- Tische auf Rollen sind das Fundament für Meetings, Projektarbeit oder temporäre Arbeitsplätze. Modelle aus den flexiblen Serien grosser Anbieter, wie Pontis von Assmann, lassen sich verstauen und neu konfigurieren.
- Bürostühle oder Hocker sind längst mobil und unterstützen den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitsformen.
- Mobile Stell- und Trennwände ermöglichen eine akustische und visuelle Abschirmung im offenen Raum (aber auch gut im Homeoffice) und schaffen mit einer Handbewegung private Zonen.
- Rollcontainer, Caddys und weitere mobile Büroelemente bieten unter anderem Aufbewahrungslösungen und unterstützen die Organisation. Rollcontainer oder abschliessbare Boxen machen auch den Umzug mit.

Bild: Pontis von Assmann Büromöbel
Erster Schritt: Arrangement – Licht, Position und Farbwahl
Die Mobilität agiler Möbel entfaltet ihr Potenzial durch eine gut durchdachte Platzierung im Raum. Bei der Ausrichtung des Schreibtisches steht der Lichteinfall an erster Stelle: Positionieren Sie den Arbeitsplatz idealerweise quer zum Fenster. Durch das seitliche Einstrahlen des Tageslichts werden Blendungen auf dem Bildschirm sowie harte Schlagschatten auf der Arbeitsfläche vermieden. Zur Unterstützung der Konzentration am Abend sollte die künstliche Lichtquelle ebenfalls seitlich platziert werden.
Bei der räumlichen Positionierung im Zimmer empfiehlt sich die Einhaltung des psychologischen Prinzips der «geschützten Rückendeckung». Stellen Sie mobile Trennwände oder Regale so auf, dass Ihnen niemand unbemerkt in den Rücken treten kann. Auch sollte der Blick frei in den Raum oder zum Fenster schweifen können.
Die farbliche Gestaltung rund um den Arbeitsplatz steuert ebenfalls die Leistungsfähigkeit. Grosse Flächen und raumprägende mobile Akustikelemente sollten in unaufdringlichen Pastelltönen oder etwa sanften Erdfarben gehalten sein, da rein weisse Wände zu steril wirken und die Augen ermüden. Setzen Sie stattdessen Farbakzente: Gebrochenes Blau eignet sich perfekt für Zonen, die eine Konzentration erfordern. Vitalisierende Nuancen, entweder in Kontrastfarben oder erdigen Tönen, fördern bei Teambesprechungen die Kreativität und die Dynamik im Raum.
Zweiter Schritt: Bürogestaltung im Detail – Ordnungshilfen
Auch kleinere, mobile Elemente machen den Unterschied: Kabelmanagement-Lösungen halten Strom- und Datenleitungen ordentlich, Tischaufsätze können bei Bedarf für Übersicht am Arbeitsplatz sorgen. Laptopständer erleichtern den Wechsel zwischen zwei Arbeitsorten, erleichtern das ergonomische Arbeiten und machen, im Notfall, auch den Küchentisch zum Arbeitsplatz.
Und zuhause? Schnelle Gestaltung fürs Homeoffice
Die Prinzipien des agilen Rollen-Büros lassen sich auch natürlich zumindest teilweise auf das Homeoffice übertragen, wo Wohnraum und Arbeitsplatz verschmelzen. Ein Vorteil liegt hier auf der Hand: Da Büromöbel fürs Homeoffice doch eher kleiner ausfallen im Durchschnitt, ist das Umstellen vor Ort generell auch leichter getan. Ziel ist hier vor allem die schnelle Trennung von Arbeit und Freizeit. Schließlich gelten auch die Grundregeln für jeden Arbeitsraum. Der Schreibtisch fürs Homeoffice sollte allen Anforderungen genügen, darf aber gern kleiner ausfallen. Gleiches gilt für das Zubehör. Vor allem mobile Trenner können daheim eine besondere Rolle spielen, den Arbeitsraum abschirmen, verstecken und z.B. Notizen beherbergen.

Bild: Brainy von Nowy Styl
Schnelle Mobiliarsuche für Office
Das agile Rollen-Büro ist natürlich kein neuer Trend, sondern eine smarte Antwort auf unsere Bedürfnisse und ein zukunftssicheres, praxisbewährtes Konzept. Mit mobilen Modulen, cleverem Zubehör und geschickter Planung lassen sich grosse Arbeitslandschaften und Homeoffice-Bereiche in kürzester Zeit neu konfigurieren. Für Inspiration und konkrete Produktlösungen lohnt ein Blick auf officebase.info, der Plattform mit breiter Auswahl – die mit wenigen Klicks die schnelle Einrichtung des Büros noch ein wenig leichter macht.